Nov 23: Für unsere Sicherheit!
Wurde ja langsam Zeit:
Die Regierung erwägt angesichts der Terrorgefahr eine Aufrüstung der Geheimdienste. Der Bund Deutscher Kriminalbeamter fordert Bundeswehr-Unterstützung im Inneren.
(Quelle)
Dann können die Leute mit den Maschinenpistolen am Bahnhof wenigstens damit umgehen, wenn da wild in die Menge geschossen wird.
Der Einsatz dieser Waffen erlangt seine Bedeutung vor allem gegen Gruppenziele auf kurze Distanz, da eine hohe Feuerdichte erreicht wird
(Quelle)
hachja ... Propagandadrohungen sind ja was tolles!
Mar 2: Ob ich es je verstehen werde?
Heute feiert die deutsche Internet-Community und ja das Urteil des BVerG ist zu begrüßen. Aber noch immer frage ich mich warum man einem Privatunternehmen deutlich mehr Daten freiwillig gibt.
Ich schrieb es ja zuvor schon: Ich verstehe nicht wie Leute all Ihre Daten einem Unternehmen können und zugleich dagegen sind wenn der Staat ein Bruchteil der Daten per Gesetz bekommt. Ich weiß nicht ob Google heute selber irgendwas böses mit den Daten macht, nach allem was man so hört wohl nicht, aber zum einen haben staatliche Stellen schon heute Zugang zu den Daten bei Google zum anderen weiß man nicht was Google macht, wenn das Werbegeschäft mal was schlechter läuft, inzwischen haben die nen großen Stapel Mitarbeiter zu füttern und Aktionäre zufrieden zustellen.
Ja, Google gibt Daten an Behörden raus. In den USA ist das im Rahmen des USA PATRIOT Act von 2001 geregelt und Eric Schmidt, CEO von Google, hat das ja unlängst in einem Interview betont. In Deutschland haben wir zum Glück (noch?) kein vergleichbares Gesetz, dass Geheimdiensten und Polizeibehörden derart umfangreiche Rechte einräumt, wie dies im Patriot Act der Fall ist aber auch hier gibt es Möglichkeiten, die zur Beschlagnahme von Daten von Google führen können .. oder auch sowas wie Geheimdienstliche Zusammenarbeit, die einen Zugriff deutscher Behörden nicht unmöglich machen (obei dann die Frage ist ob die CIA oder das BKA schlimmer ist
)
Aber nur um nochmal zu erinnern was für Daten Google hat, dass sind ja nicht nur die Suchanfragen, die man mal so stellt sondern auch die Information welche Websites man so aufruft (Danke Google Ads und Google Analytics überall) das sind Mails die man so schreibt (und sei es nur weil der Empfänger GMail nutzt) das sind Informationen mit wem man wann so telefoniert (Android des angerufenen is ja an GMail&Co. angebunden) In den USA sind das auch Inhalte von Mailboxnachrichten (die per Spracherkennung als Mail verschickt werden). Dank Picassa und Photoerkennung kennen die auch das Gesicht und Aufenthaltsorte (das is eigentlich der spannende Teil bei der Streetview-Diskussion - Google hat die unzensierten Bilder und automatische Gesichtserkennung ...) und noch viel mehr an Daten. Das kombiniert mit den Suchanfragen bei der Google Suche, der Produktsuche, Google Maps, .... gibt ein extrem detailliertes Persönlichkeitsbild. Nein. Ich verstehe nicht warum man sowas in einer einzigen Datenbank, die man nicht kontrolliert, haben wollen könnte.
Jan 10: Dinge, die ich nicht verstehe ...
Ich verstehe vieles nicht, dazu gehört folgendes: Warum geben Leute alle ihre mails, ihre Kontaktdataten, ihre Kalendereinträge, ihre Dokumente an ein Unternehmen, dass, dank Werbung, weiß auf welchen Webseiten man sich rumtreibt, was einen interessiert? Warum kauft man ein Telefon, dass dem Unternehmen auch die genau Position mitteilt, Sprecherkennung auf zentralen Servern verarbeitet udn alle Einstellungen an den Hersteller übeträgt. Warum nutzt man einen Browser, dessen Hauptaufgabe es ist Daten zusammeln und an dne Hersteller zu liefern? Nein das verstehe ich nicht.
Aber was ich dabei ganz besonders nicht verstehe: Warum stören sich Leute an sowas wie Vorratsdatenspeicherung, aber nicht daran, dass ein Unternehmen, das in einem Land mit schwäscheren Datenschutzbestimmungen sitzt und auf Datensammlung und -auswertung spezialisiert ist, weit mehr Daten sammelt? - Nein das verstehe ich wirklich nicht.
Natürlich ist es nett, wenn sich die Daten zwischen Telefonbuch und Mail-Anwendung ohne Spezialanwendung synchronisieren, natürlcih ist es nett tolle Auswertungen über Website user zu haben, natürlich, ... aber zu welchem Preis?
Sep 25: Ich weiß was Du Sonntag machst
... das hoffe ich zumindest ![]()
Diesen Sonntag ist Bundestagswahl, hingehen, zwei Kreuzchen machen, fertig. (naja, gut, in Brandenburg und Schleswig-Holstein darf man etwas mehr Kreuzen) Dabei beachten: Es gibt mehr als 5 Parteien, d.h. auch wenn man die "etablierten" Parteien nicht mag gibt es jemanden den man wählen kann. Es kommt auf jede Stimme an! - Wer nicht wählt soll sich am ende auch nicht beschweren.
Seit einiger Zeit habe ich ja meine eigene Wahlumfrage via Facebook. Sehr spannende Ergebnisse da, aber auch da hoffe ich noch auf mehr Tipps um die Prognose genauer zu machen.
Sep 7: Keine drei Wochen mehr
Um da mal etwas Licht und eine andere Perspektive zu bekommen habe ich vor kurzem eine kleine Anwendung bei Facebook gebaut, den Wahltipp. Im Gegensatz zur "Sonntagsfrage" frage ich nicht nach der eigenen Wahl sondern lasse auf das Ergebnis tippen in der Hoffnung, dass da kollektiv eine gute Prognose raus kommt. Am Ende kommen ein paar Ergebnisse in Tabellen- und Grafikform raus. Bin ja mal gespannt wie das am Ende passt. Über Leute die mit machen freue ich mich. Ja,man muss Facebook User sein, so muss ich nur ne von Facebook erzeugte Benutzer ID speichern und kann auf eigene Userverwaltung verzichten und muss deutlich weniger persönliche Daten speicherm...
May 9: Guttenbergs Eindrücke
Feb 2: Online wählen
Falls den Parteien Wahlkostenerstattung fehlt sollten da evtl. inhaltlich nachgebessert werden und die Bevölkerung begeister werden anstatt Wahlen zu einem Hacker-Wettbewerb zu machen ... wobei, wie kann man etwas hacken was von Anfang an das Ergebnis feststeht?
Sep 19: Anzeigeverbot für Hacker?
Scheinbar ist die Staatsanwaltschaft Bonn wählerisch von wem sie Anzeigen annimmt:
Bisher wurden alle Anklagen mit Ausnahme der des Techannel fallengelassen. Der Bonner Oberstaatsanwalt Fred Apostel begründete die Entscheidung in einem Telefongespräch mit Linux Magazin Online damit, dass die meisten der Anzeigensteller selbst "Hacker" seien, beziehungsweise sich schon einmal schuldig gemacht hätten.
Also Vorsicht: Nichts böses machen falls Ihr mal in die Verlegenheit kommen könntet eine Anzeige erstatten zu wollen!
Quelle: Linux Magazin.
Sep 16: Wer nichts zu verbergen hat ....
Sep 15: Muss der Bürger sich vor dem Staat schützen?
Sep 1: Was macht eigentlich das Bundeswirtschaftsministerium?
May 21: Also mir wird da schlecht ...
bislang dachte ich ja nur unser Innenminister würde es übetreiben, aber nein, auch unsere Kanzlerin...
Weitere Diskussionen: Drüben im Lawblog.
Jan 18: Fränkisch, evangelisch, Ministerpräsident
Jan 13: "Bei meiner letzten Hausdurchsuchung"
Falls es jemand noch nicht gesehen hat: Udo Vetter am 23C3:

